Benötige ich eine Überweisung?
Kassenpatienten benötigen für jede Untersuchung eine Überweisung. Bei Privatpatienten ist das nicht erforderlich. In den meisten Fällen ist es trotzdem sinnvoll, wenn Sie auch als Privatpatient Ihre Beschwerden zunächst von einem geeigneten Arzt abklären lassen, der Sie dann über die Notwendigkeit einer bildgebenden Untersuchung beraten kann.
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Wie erhalte ich einen Termin?
In den meisten Fällen werden Termine telefonisch vereinbart (06202 / 978787). Sie können uns allerdings auch ein Fax schicken (06202 / 978788). Falls Sie uns nicht erreichen können, haben Sie die Möglichkeit, unseren Rückrufservice zu nutzen, eine unserer Mitarbeiterinnen wird Sie in einem von Ihnen angegebenen Zeitraum zurückrufen.

Da es in einer Röntgenpraxis weniger darauf ankommt, dass einer der Ärzte Zeit für Sie hat, sondern eines der Untersuchungsgeräte für Sie bereit stehen muss, ist es ganz wichtig, dass Sie uns präzise mitteilen, welche Art von Untersuchung mit welcher Methode durchgeführt werden soll. Dabei müssen Sie zwischen folgenden Methoden unterscheiden:
  • Röntgen
  • Mammographie
  • CT = Computertomographie
  • MRT = Magnetresonanztomographie oder Kernspintomographie bzw. "Kernspin" oder KST
  • Ultraschalluntersuchung = Sonographie
  • Nuklearmedizin = Szintigraphie (z.B. Knochenszintigramm oder Schilddrüsenszintigramm)


Ganz wichtig ist auch, dass Sie uns mitteilen, ob mehrere verschiedene Untersuchungen durchgeführt werden. Achten Sie auch darauf, ob eine Untersuchung tatsächlich verlangt wird, oder mit dem Zusatz evtl. versehen ist, oder als Hinweis auf eine bereits durchgeführte Untersuchung zu verstehen ist.

Beispiele:
  • "Mammographie, evtl. Sonographie" bedeutet, dass nur eine Mammographie sicher durchgeführt werden soll und eine ergänzende Ultraschalluntersuchung nur bei Bedarf.
  • "SD-Szintigramm, Sono: Struma nodosa" bedeutet, dass nur ein Schilddrüsenszintigramm durchgeführt werden soll, nachdem von Ihrem Arzt bei einem Sono bereits ein Knotenkropf (Struma nodosa) festgestellt wurde.
  • "MRT Schädel und HWS" bedeutet, dass 2 Organe untersucht werden sollen.

Wir müssen dann entsprechend mehr Zeit einplanen.
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Muss ich nüchtern sein?
Völlig nüchtern (nichts essen, trinken und rauchen, keine Tabletten) müssen Sie sein:

  • Bei der Magen-Darm-Passage und vor einer Narkoseuntersuchung.


Nüchtern (4 Stunden vor der Untersuchung nichts essen, nichts außer etwas Wasser trinken, Medikamente können eingenommen werden) in die Praxis kommen sollten Sie unbedingt für folgende Untersuchungen:

  • Oberbauch-MRT, insbesondere MRCP (Kernspintomographie der Gallenwege)
  • Hydro-MRT ("MRT-Sellink", MRT des Dünndarms)
  • Oberbauchsonographie, insbesondere wenn es um die Gallenblase geht.


Sonographie (Ultraschall): Sie sollten bei Ultraschall-Untersuchungen des Bauchraumes (z.B. Leber-, Bauchspeicheldrüsen- oder Nierenultraschall) nüchtern sein, damit keine Luftüberlagerung das Bild und die Untersuchungsbedingungen beeinträchtigt. Bei Untersuchungen der Schilddrüse, der Brust oder von Haut- bzw. Unterhautveränderungen brauchen Sie vorher nicht auf Essen und Trinken zu verzichten.
Wenn das gesamte Abdomen - also auch der Unterbauch - untersucht werden soll, ist es wichtig, dass die Harnblase gut gefüllt ist. Sie sollten daher die Blase nicht entleeren, oder aber genügend Wasser oder ungesüßten Tee trinken, damit sie sich rasch wieder füllt.

Kontrastmitteluntersuchungen: Die heutigen Kontrastmittel sind so gut verträglich, dass es nach neueren statistischen Angaben nicht mehr erforderlich sein soll, nüchtern zu bleiben. Wir empfehlen aber dennoch, in den letzten zwei Stunden vor einer möglichen Kontrastmittelgabe nichts mehr zu essen.

Myokardszintigraphien:
  • 4 Stunden vor der Untersuchung nichts essen und nichts trinken - bei Diabetikern ist ein leichtes Frühstück möglich
  • 18 Stunden vor der Untersuchung kein Koffein (also Kaffee, Espresso, Schwarztee, Grüntee, Cola, Red Bull, ...)
  • Betablocker müssen abgesetzt werden (letzte Einnahme am Morgen 2 Tage vorher, also bspw. am Samstag morgen, wenn die Untersuchung am Montag durchgeführt wird), es sei denn Ihr Kardiologe rät Ihnen explizit dazu, die Betablocker weiter einzunehmen.


Nicht nüchten: Normal essen und trinken können Sie vor folgenden Untersuchungen:
  • Alle einfachen Röntgenuntersuchungen
  • CT und MRT von Gelenken und Nasennebenhöhlen
  • Szintigraphien von Schilddrüse, Lunge, Nieren und Knochen


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Muss ich Unterlagen oder Bilder mitbringen?
Grundsätzlich ist es immer sinnvoll, wenn wir genau über Ihre (Vor-)Erkrankungen informiert sind. Vergleichsaufnahmen sind von Vorteil, um einen Krankheitsverlauf zu beurteilen oder subtile Veränderungen festzustellen. Bringen Sie daher bitte die Aufnahmen, die in Ihrem Besitz sind oder bei Ihrem Arzt archiviert sind, zur Untersuchung mit.
Wenn Sie in letzter Zeit bei uns untersucht wurden, können Sie davon ausgehen, dass Ihre Aufnahmen in unserem Archivsystem gespeichert sind. Dann ist es nicht unbedingt erforderlich, die Voraufnahmen mitzubringen.
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Wie kommt der Befund zu meinem Arzt?
Ihr überweisender Arzt erhält in der Regel noch am Untersuchungstag den Befund per Fax. Auf Wunsch können Sie den Befund auch mitnehmen, sollten dann aber eine Wartezeit einplanen, weil Ihr Arzt die Bilder begutachten und den Bericht anfertigen muss. In einigen Fällen kann sich die Befunderstellung verzögern, wenn z.B. Voraufnahmen oder Laborergebnisse eingeholt werden müssen (insbesondere bei nuklearmedizinischen Untersuchungen kann dies der Fall sein).
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Was ist bei minderjährigen Patienten zu beachten?
Minderjährige Patienten müssen von einer/einem Erziehungsberechtigten begleitet werden, da nach der nötigen Aufklärung über die geplante Untersuchung die entsprechende Einwilligung per Unterschrift in der Regel nicht durch Minderjährige erfolgen kann.
Jugendliche können ersatzweise ggf. eine schriftliche Einverständniserklärung von einem Erziehungsberechtigten mitbringen, dazu muss aber vorher eine telefonische Absprache und ggf. Aufklärung erfolgen. Wenden Sie sich bei Fragen hierzu bitte an uns.
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Muss ich lange warten, obwohl ich einen Termin habe?
Wir bemühen uns immer, die Termine einzuhalten und die Wartezeiten so kurz wie möglich zu halten.
Es kann aber vorkommen, dass Notfalluntersuchungen notwendig sind, die dann auch sofort durchgeführt werden müssen. Wir können in diesen Fällen nur um Ihr Verständnis bitten.

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Wir bieten Ihnen in unseren Wartezimmern eine große Auswahl an Zeitschriften und einen kostenlosen Internetzugang für Ihr Smartphone oder Tablet-PC an.
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Ich habe Allergien, ist dies problematisch?
Sie sollten uns bei bekannter Allergie gegen Jod / jodhaltiges Kontrastmittel (bei geplanter CT) oder gegen Gadolinium / MRT-Kontrastmittel (bei geplanter MRT) gezielt ansprechen. Alle anderen Allergien sind im Regelfall unproblematisch.
Im Falle einer bekannten Allergie gegen eine der genannten Substanzen muss genau abgewogen werden, ob Kontrastmittel für die geplante Untersuchung unbedingt notwendig ist. Falls bei einer früheren Einnahme einer dieser Substanzen eine nur geringfügige Unverträglichkeitsreaktion aufgetreten ist, kann nach vorheriger Gabe von bestimmten Medikamenten trotzdem Kontrastmittel verabreicht werden (danach darf aber nicht am Straßenverkehr teilgenommen werden).
Wir beraten Sie gerne zu Ihren Fragen zu Allergien.
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Wie hoch ist die Strahlenbelastung?
Die Strahlenbelastung einer konventionellen Röntgenaufnahme ist deutlich geringer als z.B. bei der Computertomographie (CT). Je nach zu untersuchender Körperregion schwankt die Strahlenbelastung, z.B. wird bei einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs eine Strahlenbelastung von ca. 0,4 mSv erreicht, bei Aufnahmen der Lendenwirbelsäule ca. 2 mSv.
Zum Vergleich: Die natürliche Strahlenbelastung durch Umwelteinflüsse liegt in Deutschland bei durchschnittlich ca. 2 mSv pro Jahr.
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Warum wird eine Röntgenuntersuchung durchgeführt und keine Schnittbildgebung?
Natürlich sind mit Schnittbildtechniken wie MRT und CT exaktere Darstellungen der zu untersuchenden Körperregion möglich. Allerdings reichen "normale" Röntgenaufnahmen für eine Diagnostik und eine darauf aufbauende Therapie-Entscheidung oftmals aus.
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Wie hoch ist die Strahlenbelastung?
Von den modernen diagnostischen Verfahren ist die CT das mit der potentiell höchsten Strahlenbelastung. Allerdings ist keine pauschale Aussage über die Strahlenbelastung einer CT-Untersuchung möglich, da diese von vielen Faktoren abhängt, z.B. dem verwendeten CT-Gerät, den eingestellten Untersuchungsparametern und nicht zuletzt auch der zu untersuchenden Körperregion (z.B. ist das Lungengewebe deutlich strahlensensibler als z.B. ein Fuß).
Letztendlich muss vor jeder Untersuchung sorgfältig abgeschätzt werden, ob der medizinische Nutzen die Strahlenexposition rechtfertig und ob evtl. alternative Verfahren (insbesondere die MRT) genutzt werden können. Auch wird vor jeder CT-Untersuchung eine individuelle Optimierung der Untersuchungsparameter vorgenommen, um die Strahlenbelastung zu minimieren.
Das Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlicht regelmäßig aktualisierte "diagnostische Referenzwerte" (PDF), die einen Richtwert für die einzusetzende Strahlendosis bei verschiedenen Untersuchungsmethoden und -regionen darstellen. Mit unseren modernen Geräten können wir diese Referenzwerte in den meisten Fällen bei dennoch ausgezeichneter Bildqualität deutlich unterschreiten. Weitere Informationen finden Sie hier.
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Wie lange dauert die Untersuchung?
Eine CT-Untersuchung dauert deutlich weniger lange als eine MRT-Untersuchung. Die reine Aufnahmezeit beträgt meist nur wenige Sekunden. Hinzu kommt die Zeit der notwendigen Vorbereitungen (Lagerung, evtl. Legen eines venösen Zugangs vor Kontrastmittel-Gabe).
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Was tun bei Platzangst?
Für die meisten Menschen mit Angst in Engen Räumen stellt eine CT-Untersuchung kein Problem dar, weil der "Tunnel" nur sehr kurz ist (Sie können sich das Gerät auch wie eine dicke Wand mit einem großen Loch vorstellen). Bei sehr ausgeprägter Platzangst kann vor der Untersuchung ein angstlösendes oder beruhigendes Medikament verabreicht werden.
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Wie hoch ist die Strahlenbelastung?
Bei der Magnetresonanztomographie werden keine Röntgenstrahlen verwendet, daher gibt es für Sie auch keine Strahlenbelastung.
Diese Tatsache macht die MRT zu einem sehr wertvollen Instrument zur Bildgebung bei z.B. Schwangeren und Kindern.
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Wie lange dauert die Untersuchung?
Je nach Fragestellung und Untersuchungsregion dauert die Untersuchung unterschiedlich lange. Bei Gelenkuntersuchungen sind es meist 15 bis 20 Minuten, bei Untersuchungen des Bauchraumes können es aber auch 30 bis 40 Minuten sein.
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Was tun bei Platzangst?
Wir betreiben 2 Kernspintomographen, die im Vergleich zu älteren Geräten recht weite "Röhren" aufweisen. Das neuere der beiden Geräte hat eine nochmals weitere Öffnung (OpenBore-Technologie). Damit können wir auch Patienten, die unter Platzangst leiden, in den meisten Fällen eine angstfreie Untersuchung bieten.
Bei Bedarf kann vor der Untersuchung ein angstlösendes oder beruhigendes Medikament verabreicht werden.
Wenn Sie unter Platzangst leiden, sprechen Sie uns bitte darauf an. In vielen Fällen können Untersuchungen so durchgeführt werden, dass der Kopf außerhalb der "Röhre" bleibt. Auch sind viele Menschen bereits beruhigt, wenn sie z.B. am Vortag der Untersuchung mal einen Blick auf das MRT-Gerät werfen können, um sich auf die Situation einzustellen.
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Was ist bei einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit zu beachten?
Die elektromagnetischen Wellen sind nach aktueller Studienlage zwar bei der von uns verwendeten Feldstärke als unschädlich für den Fetus einzustufen, trotzdem sollte insbesondere während der ersten 3 Schwangerschaftsmonate eine genaue Betrachtung des Nutzens der Untersuchung erfolgen.
Auch eine Schädigung des Fetus durch MRT-Kontrastmittel ist bisher nicht bekannt, Kontrastmittel sollte jedoch wenn überhaupt nur in der kleinstmöglichen Menge in der Schwangerschaft verabreicht werden.
In der Stillzeit wird Kontrastmittel ebenfalls nur bei zwingender Indikation gegeben. Falls dies nötig sein sollte, können Sie aber ohne Bedenken weiter stillen.
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Ich habe einen Herzschrittmacher, ist eine MRT möglich?
Über viele Jahrzehnte war ein Herzschrittmacher eine absolute Kontraindikation für eine MRT-Untersuchung. In den letzten Jahren wurden vermehrt Geräte implantiert, die MRT-tauglich sind. Diese müssen aber vor der Untersuchung ab- und danach wieder eingeschaltet werden. Wir kooperieren mit der kardiologischen Abteilung des Krankenhaus Schwetzingen, um Patienten mit geeigneten Herzschrittmachern eine MRT-Untersuchung zu ermöglichen.
Im Jahr 2017 wurde eine neue Leitlinie veröffentlicht, nach der auch bei Patienten mit nicht MRT-tauglichen Herzschrittmachern und Defilibratoren (ICD) unter bestimmten Umständen eine MRT-Untersuchung durchgeführt werden kann.
Wenn Sie einen Herzschrittmacher oder einen ICD tragen und eine MRT-Untersuchung benötigen, sprechen Sie uns bitte an.
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Was ist eine Mammographie?
Die Mammographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung der Brust.
Weitere Informationen finden Sie hier.
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Welches ist der günstigste Termin für eine Mammographie?
Idealerweise sollte die Untersuchung am 7. bis 10. Tag nach Beginn der Periode erfolgen.
Weitere Informationen finden Sie hier.
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Führen Sie Mamographie-Screening-Untersuchungen durch?
Frauen im Alter zwischen 50 und 69 bekommen alle 2 Jahre eine Einladung zur Screening-Untersuchung. In unserer Praxis werden jedoch keine Mammographie-Aufnahmen im Rahmen des Screenings durchgeführt.
Als Kassenpatientin können Sie in unserer Praxis untersucht werden, wenn Sie von Ihrem Frauenarzt oder Hausarzt eine Überweisung zur Mammographie bekommen haben.
Als Privatpatientin benötigen Sie keine Überweisung.
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Wie hoch ist die Strahlenbelastung bei der Mammographie?
Informationen zur Strahlenbelastung bei der Mammographie finden Sie hier.
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Wie sicher ist mit der Mammographie Brustkrebs zu erkennen?
Die Mammographie ist ein sicheres Verfahren zur Erkennung von Brustkrebs. Allerdings hängt die Aussagefähigkeit der Aufnahmen stark von der Beschaffenheit des Drüsengewebes ab. Insbesondere bei jungen Frauen (unter 40), jedoch auch im höheren Alter, kann das Gewebe sehr dicht sein und dadurch die Beurteilbarkeit der Mammographie mindern. In einem solchen Fall sind ergänzende Untersuchungen wie die Mamma-Sonographie oder eine Mamma-MRT nötig.
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Wie lange dauert eine nuklearmedizinische Untersuchung?
Entscheidend für die Dauer der Untersuchung ist meist die Wartezeit zwischen Verabreichung des Radiopharmakons und den Aufnahmen. Sie hängt von der Art der Untersuchung ab und kann wenige Minuten bis zu mehreren Stunden dauern. Bei manchen Untersuchungen kann auch eine Wiederholung am darauf folgenden Tag notwendig sein. Die üblichen Untersuchungszeiten sind bei der Beschreibung der häufigsten bei uns durchgeführten Untersuchungen mit angegeben.
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Ist eine nuklearmedizinische Untersuchung schmerzhaft?
Einzig die Injektion des Radiopharmakons, meist in eine Armvene, ist leicht schmerzhaft, aufgrund der Verwendung sehr feinen Kanülen aber meist weniger als eine Blutabnahme. Die Untersuchung selbst, d.h. das Aufnehmen von Bildern des Körpers aus verschiedenen Richtungen, ist nicht schmerzhaft.
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Wie lange dauert eine szintigraphische Aufnahme?
Die reine Aufnahmezeit ist im Vergleich zu Röntgenuntersuchungen deutlich länger, da nur mit winzigen Dosen der radioaktiven Stoffe gearbeitet wird. Sie reicht von ca. 5 Minuten bei einer Schilddrüsenszintigraphie bis zu maximal einer Stunde bei Ganzkörpertumoruntersuchungen mit SPECT.
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Wie hoch ist die Strahlenbelastung?
Informationen zur Strahlenbelastung bei nuklearmedizinischen Untersuchungen finden Sie hier.
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Wie häufig sind Allergien auf nuklearmedizinische „Kontrastmittel“?
In der Regel sind Überempfindlichkeitsreaktionen nicht zu befürchten, da die meisten radioaktiven Arzneimittel nur in chemisch extrem geringer Dosis verabreicht werden. Selbst bei einer Allergie gegen eine der verwendeten Substanzen bestehen somit keinerlei Bedenken gegen eine Untersuchung. Lediglich bei bestimmten Antikörperuntersuchungen, die bei manchen Untersuchungen verabreicht werden, können vorübergehend Übelkeit, Juckreiz, Niesen, Hautausschlag und ähnliche leichtere Reaktionen auftreten. Ernsthafte Komplikationen sind nahezu auszuschließen. Eine Allergie gegen jodhaltiges Röntgenkontrastmittel ist keine Kontraindikation für eine nuklearmedizinische Untersuchung.
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Was ist bei einer Schwangerschaft oder während des Stillens zu beachten?
Besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft, wird vor der Untersuchung ggf. ein Schwangerschaftstest durchgeführt. Bei einer bestehenden Schwangerschaft wird die Untersuchung nur im Notfall durchgeführt.
Da radioaktive Stoffe in die Muttermilch übergehen können, kann es gegebenenfalls notwendig sein, das Stillen für eine bestimmte Zeit zu unterlassen. Der behandelnde Arzt wird Ihnen dies im Einzelnen mitteilen.
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Was haben Begleitpersonen zu beachten?
Kinder und Schwangere sollten nicht als Begleitpersonen in die Nuklearmedizin mitgebracht werden. Die Gefährdung durch radioaktive Strahlung ist zwar als sehr gering einzuschätzen, dennoch sollte in diesen Lebensphasen jede unnötige Strahlenbelastung vermieden werden.
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Können auch Kinder untersucht werden?
Für Kinder ist eine nuklearmedizinische Untersuchung gut geeignet, da sie fast schmerzfrei abläuft. Außerdem können die Eltern während der Untersuchung bei ihren Kindern bleiben. Abhängig vom Alter der Kinder ist aber manchmal eine Sedierung oder sogar eine Kurznarkose notwendig, da das Kind, vor allem bei Nierenuntersuchungen, 30 min. ruhig liegen muss.
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Welche Organe können mittels Ultraschall untersucht werden?
Grundsätzlich können sehr viele verschiedene Organe mit dem Ultraschall untersucht werden, z.B. die Schilddrüse, die Brustdrüse, die Leber, Gallenblase und die Milz, die Bauschspeicheldrüse, die Nieren und Blase, aber auch oberflächlich gelegene Veränderungen unter der Haut wie z.B. Fettgewebsgeschwulste.
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Wie muss ich mich auf die Ultraschalluntersuchung vorbereiten?
Sie sollten bei Untersuchungen des Bauchraumes (z.B. Leber-, Bauchspeicheldrüsen- oder Nierenultraschall) nüchtern sein, damit keine Luftüberlagerung das Bild und die Untersuchungsbedingungen beeinträchtigt. Bei Untersuchungen der Schilddrüse, der Brust oder von Haut- bzw. Unterhautveränderungen brauchen Sie vorher nicht auf Essen und Trinken zu verzichten. Siehe auch hier.
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Ist die Untersuchung für mich gefährlich?
Die Sonographie zur Diagnostik stellt ein absolut sicheres Verfahren ohne bekannte Nebenwirkungen dar. Es ist ein Verfahren ohne Strahlenbelastung, auch ist eventuelle Platzangst kein Thema – Sie liegen bei der Untersuchung auf einer Liege und haben keine Röhre oder Tunnel um sich herum.
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Wie lange dauert die Untersuchung?
Je nach Fragestellung kann die Untersuchung zwischen 5 und 20 Minuten dauern.
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Wie oft kann man eine Ultraschalluntersuchung wiederholen?
Beliebig oft, da es ein vollkommen unschädliches Untersuchungsverfahren darstellt.
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Warum kann dann nicht immer ein Ultraschall gemacht werden, warum müssen von mir Röntgen-, CT- oder MRT-Aufnahmen angefertigt werden?
Der Ultraschall ist ein sehr untersucherabhängiges Verfahren, welches auch von der Dynamik in der Betrachtung der bewegten Bilder lebt. Bei kräftigen Patienten oder auch bei sehr viel Luft im Darm sind die Untersuchungsbedingungen oftmals sehr eingeschränkt.
Durch CT oder MRT können – insbesondere unter Verwendung von Kontrastmittel – Organe sicherer und zuverlässiger untersucht werden und die Aufnahmen können auch nach dem Ende der Untersuchung noch mit Voraufnahmen verglichen werden – bei der Sonographie ist dies oftmals schwierig, weil nur exemplarische Aufnahmen zu einzelnen Zeitpunkten der Untersuchung gespeichert werden.
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Was heisst Vorsorge und Früherkennung?
Als Vorsorgeuntersuchung bzw. Früherkennungsuntersuchung werden Untersuchungen von Organen, Organsystemen oder des ganzen Körpers bezeichnet, mit denen man noch nicht in Erscheinung getretene Erkrankungen frühzeitig erkennen kann oder Hinweise auf Frühformen von Erkrankungen bekommen kann.
So ist z.B. bekannt, dass bei Patienten mit einem Diabetes („Zuckerkrankheit“) stumme Herzinfarkte auftreten können, ebenso Nierenerkrankungen, Erkrankungen des Gefässsystems und Verfettungen der Leber. Mittels einer Ganzkörper-MRT sind alle wichtigen Organsysteme mit einer Untersuchung abbildbar und eventuell noch nicht erkannte Folgeerkrankungen können früher gesehen werden.
Das Mammographiescreening für Patientinnen zwischen 50 und 70 Jahren ist eine klassische Screening- und Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs.
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Welche Vorsorgeuntersuchungen gibt es?
In unserer Praxis bieten wir eine Vielzahl von Vorsorgeuntersuchungen an, z.B. eine CT der Lunge zur Früherkennung von Lungentumoren, die Beurteilung des Herz-Kreislaufsystems durch ein Koronar-CT und / oder eine Herz-MRT, die Früherkennung von Darmkrebs durch die virtuelle CT-Koloskopie oder auch die Beurteilung der Becken-Bein- oder auch der Halsgefässe durch eine MRT zur Früherkennung von Gefäßverengungen.
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Wer trägt die Kosten für eine Vorsorgeuntersuchung?
Private Krankenversicherungen übernehmen in vielen Fällen die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen. Auch gesetzliche Krankenversicherungen übernehmen solche Kosten, allerdings nur für einen kleineren Teil der Untersuchungen. In einigen Fällen werden die Kosten von den Patienten getragen.
Bitte wenden Sie sich an Ihren behandelnden Arzt und Ihre Krankenkasse, um Informationen zu einer möglichen Kostenübernahme in Ihrem individuellen Fall zu erhalten.
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Kann ich meine Prostata zur Vorsorge untersuchen lassen?
Generell wird ab einem Alter von ca. 40 Jahren eine erstmalige Bestimmung des sogenannten PSA-Wertes als Hinweiszeichen auf eine Prostataerkrankung empfohlen. Sollte bei erhöhten PSA-Werten eine Gewebeentnahme (Biopsie) geplant werden, kann zuvor zur genaueren Bestimmung eventuell auffälliger Prostataareale eine MRT der Prostata auch ohne Anwendung einer Endorektalspule durchgeführt werden. Diese Untersuchung dauert ca. 1 Stunde und umfasst verschiedene Untersuchungssequenzen, um eine sogenannte multiparametrische Analyse der Prostata zu erhalten und eventuelle Tumorareale besser lokalisieren zu können.
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Was gibt es bei einer geplanten CT-gesteuerten Schmerztherapie zu beachten?
Sie sollten nach einer bildgesteuerten Schmerztherapie für ca. 2 Tage möglichst viel liegen, möglichst in "Stufenbett"-Lagerung (also mit etwas angewinkelten, angehobenen Beinen). Dies dient zu Verbesserung der Wirksamkeit des applizierten Medikaments. Es ist also nicht gefährlich, wenn Sie aufstehen und z.B. zur Toilette gehen, Sie sollten aber körperliche Anstrengungen in dieser Zeit vermeiden. Nach Ablauf der 2 Tage können Sie sich wie gewohnt bewegen und z.B. auch Krankengymnastik machen.
Direkt im Anschluss an die Behandlung sollten Sie nicht selbst Auto fahren. Idealerweise lassen Sie sich von einer Begleitperson nach Hause fahren.
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