Stacks Image 164

Sonographie (Ultraschall)



Sonographie (Ultraschall) ist ein vollkommen ungefährliches Verfahren, das gänzlich ohne Strahlenbelastung auskommt. Stattdessen werden Schallwellen oberhalb des hörbaren Bereichs (üblicherweise zwischen 1 – 20 MHz) und ihre Reflexionen zur Bilderzeugung verwendet. Dadurch kann die Sonographie sogar bei empfindlichem Gewebe wie bei Ungeborenen in der Schwangerschaft gefahrlos angewendet werden. Mit Ultraschall können am besten oberflächlich gelegene Organe untersucht werden.

Die Ultraschallwellen werden mittels Kristallen erzeugt, die in der Spitze von so genannten Ultraschallköpfen oder Ultraschallsonden [Bild von Ultraschallköpfen einfügen] sitzen. Für qualitativ gute Ultraschallbilder sind neue, hochwertige Kristalle und moderne elektronische Verfahren zur Beseitigung von Artefakten („Bildstörungen“) essentiell.
In unserer Praxis werden daher 2 neue Ultraschallgeräte der aktuellsten Gerätegeneration von 2011 (GE P6) bzw. von 2012 (Mindray C7) verwendet, um eine exzellente Bildqualität zu gewährleisten.

Besonders häufig werden in unserer Praxis sonographische Untersuchungen der Schilddrüse, der weiblichen Brust, der Lymphknoten und der Gelenke (vor Radiosynoviorthesen) durchgeführt.

Vorbereitung:


Ultraschallwellen werden durch Luft so stark reflektiert, dass die Bildqualität vermindert wird. Damit Luft zwischen dem Ultraschallkopf und der Haut nicht das Bild stört, wird ein Gel („Ultraschallgel“) auf die Haut aufgetragen. Dieses ist völlig unschädlich, tut nicht weh und verursacht keine Allergien.
Um die Luft im Darm zu reduzieren und eine Entleerung der Gallenblase zu verhindern, sollten Ultraschalluntersuchungen des Bauches möglichst nüchtern durchgeführt werden.